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Deponie - EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH

Deponie

Endstation Deponie. 


Deponien - Deponie: Horm, Deponie: Neuss, Deponie: Brüggen

Die EGN unterhält Deponien für mineralische Abfälle, die über eine mineralische Basisabdichtung und ein Sickerwasserdränagesystem verfügen. Die Deponien gehören laut Abfallablagerungsverordnung den Deponieklassen I und II an und besitzen lange bzw. unbegrenzte Restlaufzeiten.

Folgende Abfälle dürfen auf einer Deponie für mineralische Reststoffe gelagert werden:

  • Schlacken aus MVAs
  • Rückstände aus der Rauchgasreinigung
  • Abgepresste Schlämme aus der Industrie
  • Mineralfasern
  • Gipsabfälle
  • Asbest
  • Zugelassene belastete Böden und Erden

Das sind Deponien der EGN für mineralische Reststoffe:

 

Deponie Brüggen II
Deponieklasse II gem. DepV/AbfAblV
Restvolumen: 4,5 Mio. m³
Einzugsgebiet: nicht eingeschränkt


Deponie Horm
Deponieklasse I gem. DepV/AbfAblV
Restvolumen: ca. 300.000 m³

Hier finden Sie die Zuordnungswerte LAGA nach Mitteilung Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) 20: 

Zuordnungswerte Deponie / EGN

Zuordnungswerte PDF Datei
Deponieinfo_EGN.pdf

Die Deponielandschaft Nordrhein-Westfalens befand sich in den letzten Jahren einem starken Umbruch ausgesetzt, der auf zwei entscheidende Stichtage zurückzuführen ist.

Seit dem 01.06.2005 ist die Ablagerung  unbehandelter Siedlungsabfälle nicht mehr erlaubt. Durch die gesetzlich vorgeschriebene Vorbehandlung von Hausmüll und hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen (thermisch oder mechanisch-biologisch) sank die Ablagerungsmenge so stark, dass heute nur noch ein Teil des bis dahin verfügbaren Deponievolumens benötigt wird.

Seit dem 16.07.2009 dürfen Altdeponien bzw. Altdeponieabschnitte nur noch weiter betrieben werden, wenn sie in vollem Umfang dem Stand der Technik entsprechen.

EGN Deponie Brüggen
Brüggen - Deponie der EGN

Deponien in NRW

Nordrhein-Westfalen
Deponien_in_NRW.pdf

Energiegewinnung durch Deponiegas Die EGN betreibt drei Blockheizkraftwerke sowie drei Deponiegasmotoren zur Produktion von elektrischem Strom und Wärme. Mehr Infos zu Blockheizkraftwerke

Mehr Infos zu Blockheizkraftwerke

Eine wichtige Aufgabe stellt die technische Betreuung der aktiven und passiven Deponien dar. Dazu gehört u.a. die Kontrolle des Deponiesickerwassers.
In NRW werden jährlich etwa 6 Mio.m³ Deponiesickerwasser gefasst. Das gefasste Sickerwasser wird vor Ort oder extern behandelt oder – ggf. nach einer Vorbehandlung – einer kommunalen Kläranlage zugeführt. Maßgeblich für die Behandlungsintensität sind die deponiebezogenen Einleitungsgrenzwerte, die sich zumeist aus dem Anhang 51 der Abwasserverordnung ableiten.

Abwasserverordnung: http://www.gesetze-im-internet.de/abwv/index.html

Im Vergleich zu Abwässern aus der Großindustrie ist die Schadstofffracht der direkt oder indirekt eingeleiteten Sickerwässer von Deponien von geringerer Bedeutung. Im Rahmen der PRTR-Berichterstattung (Pollutant Release and Transfer Register) wurden im Berichtsjahr 2009 bei einer Direkteinleitung und sieben Indirekteinleitungen Schadstoff-Schwellenwerte überschritten.

Auf Thru.de des Umwelt Bundesamtes können Sie nach Emissionen und Abfällen aus Betrieben suchen: http://www.thru.de/thrude/auswertung/

Stilllegung und Nachsorge gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Deponiebetreiber. Dazu gehört u.a. die Rekultivierung des Deponiegeländes. Dabei sind gesetzliche Regelungen zu beachten. Wichtige gesetzliche Regelungen an die Stilllegung von Deponien enthält der § 40 im Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen (Kreislaufwirtschaftsgesetz KrWG).

Kreislaufwirtschaftsgesetz

Deponieverordnung - Kreislaufwirtschaftsgesetz
Kreislaufwirtschaftsgesetz.pdf
Renaturierung einer Deponie
Deponien in Brüggen, Neuss-Grefrath, Horm